Die meisten Buchstabenpaare verteilen sich auf zwei Finger, oft sogar auf zwei Hände, und kommen deshalb fast gleichzeitig heraus: Der zweite Finger ist schon unterwegs, während der erste noch drückt. Manche Paare landen aber auf ein und demselben Finger, und dann kann sich nichts überlappen. Der Finger muss die erste Taste loslassen, zur zweiten wandern und erst dann drücken.
e und d z und u o und l
Das sind die langsamsten Stellen jedes Schreibers und meist genau die Orte, an denen eine ganze Zeile stockt. Es ist leicht zu messen: „Minimum“ und „Umzug“ kommen merklich langsamer heraus als gleich lange Wörter, deren Buchstaben zwischen den Händen wechseln.
Eines hilft: Bewege den Finger, nicht die Hand. Geht die Hand mit, dann müssen die anderen Finger danach ihre Plätze wiederfinden und aus einer langsamen Stelle werden drei.
Ab einem gewissen Punkt werden diese Folgen nicht mehr schneller, und das ist auch zu erwarten. Das Ziel ist, dass sie nicht mehr stocken, nicht dass sie mit dem Rest mithalten.
In der Übung stehen die Paare einzeln, nicht in Wörtern. In echtem Text begegnen sie dir innerhalb von Wörtern: „Minimum“, „zusammen“, „gerade“, „Zunge“.